Der Riese Mils und die Milseburg
Der Sage nach verdankt die Milseburg ihren Namen dem Riesen Mils, der dort einst mit dem Teufel im Bunde stand und sein Unwesen trieb. Als die ersten Missionare unter dem heiligen Gangolf in die heidnische Gegend kamen, soll der Riese ihnen das Leben schwer gemacht haben, wo er nur konnte. Gangolf, der Sage nach ein burgundischer Ritter, zog mit einigen Gefährten aus, um den Riesen zu bezwingen. Als Mils dem Ansturm der gottesfürchtigen Männer nicht standhalten konnte, soll er sich selbst das Leben genommen haben. Der Teufel häufte daraufhin die Steine der Riesenburg über dem Leichnam auf — und so sieht der Berg, fortan Milseburg genannt, der Sage nach von Weitem noch immer aus wie ein riesiger Sarg. Mit der Geschichte verbunden ist der Gangolfsbrunnen, eine Quelle, die der Sage nach während der Belagerung der Burg entsprang.




